Die Spielverderber oder Das Erbe der Narren
Eine tragische Komödie oder komische Tragödie von Michael Ende
Zehn grundverschiedene Menschen werden zu einer Testamentseröffnung in eine ungewöhnliches Haus eingeladen.
Seltsam ist, dass sich die Anwesenden untereinander nicht kennen und vor allem, dass keiner den Verstorbenen gekannt hat. Noch mysteriöser wird die Sache, als der Notar das Testament eröffnet: Jeder erhält ein Puzzelteil des eigentlichen Testaments. Wenn alle Erben ihre Anteile zusammenlegen, dann kann das Testament verlesen werden. Fehlt jedoch auch nur ein Teil, bleibt der Inhalt unverständlich.
Diese Aufgabe wird für die Erben zum Problem. Mißtrauen kommt auf, man erbittet sich Bedenkzeit, Intrigenspiele beginnen, gegenseitige Beschuldigungen, Betrügereien, Gewalt und Mord zögern die Testamentseröffnung hinaus.
Eine Lösung ist nicht in Sicht.
Michael Ende:
"Der magische Bereich des Imaginären ist eben Phantásien, in das man ab und zu reisen muss, um dort sehend zu werden. Dann kann man zurückkehren in die äußere Realität, mit verändertem Bewusstsein, und diese Realität verändern oder sie wenigstens neu sehen und erleben."
Es
spielen:
Ursula Rössler
Angela Bereuter-Gangl
Andrea Gander
Marion Wehinger
Elke Gander
Gabi Gschliffner
Elisabeth Riem
Andreas Barvinek
Roland Steurer
Antonio Vetere
Gilbert Hämmerle
Markus Bereuter
Bruno Felix
Musiker - Herwig Hammerl (Hard) und Isabella Pincek (Deutschland)
Bühne - Petra-Rohner-Menia
Technik - Albert Riem und Manfred Rendl
Regie - Dagmar Ullmann-Bautz
Premiere: 2. April 2004